Academy Students 2020

Kyoko Ogawa, Violine

Kyoko Ogawa wurde 1992 geboren und absolvierte die Tokyo University of the Arts. Sie gewann den 1. Preis und Publikumspreis beim 10. Tokyo Music Competition, den Career Development Award beim Banff International String Quartet Competition 2016 und den 1. Preis beim 67. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München mit dem Aoi Trio.

Kyoko trat als Solistin mit dem Tokyo Symphony Orchestra, dem New Japan Philharmonic Orchestra und anderen Orchestern in Tokio auf.  Außerdem konzertierte Kyoko bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Musika Bayreuth, den Brahms-Tagen in Baden-Baden und dem Raderbergkonzert in Köln. Sie nahm an der Ozawa International Chamber Music Academy in Okushiga, dem Zermatt Music Festival und dem Saito Kinen Orchestra teil.

Im Tokyo Philharmony Orchestra hat Kyoko ein Jahr als Vorspielerin gespielt. Derzeit studiert sie an der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker und der Hochschule für Musik und Theater in München.

Clara Mesplé, Violine

lara Mesplé wurde 1997 in Frankreich geboren. Sie lernte in der Klasse von Marianne Piketty am Conservatoire national supérieur de musique et danse de Lyon und erhielt 2019 ihren Master-Abschluss mit Auszeichnung. Zurzeit studiert Clara Mesplé in Berlin in der Klasse von Peter Rainer an der Universität der Künste.

Zwischen 2013 und 2019 nahm sie an verschiedenen Jugendorchestern und -akademien teil, wie dem Verbier Festival Junior Orchestra, dem Gustav Mahler Jugendorchester sowie der Seiji Ozawa International Academy, der Gustav Mahler Academy und der Zermatt Festival Academy. Sie ist auch Mitglied der Organisation Musethica International.

Clara ist Mitbegründerin des Quatuor Confluence, mit dem sie den ersten Preis beim Wettbewerb „Tremplin Jeunes Quatuors“ der Philarmonie de Paris gewann, sowie das “Fnapec”-Stipendium zusammen mit dem Sonderpreis ProQuartett. Im Jahr 2019 gründete sie das Quatuor Arlequin, das kürzlich beim Internationalen Anton-Rubinstein-Kammermusikwettbewerb mit einem dritten Preis – bestes Quartett – ausgezeichnet wurde.

Als Solistin ist sie Preisträgerin des Violinwettbewerb der Ibolyka-Gyarfas-Stiftung in Berlin im Jahr 2020.

Sie spielt eine Geige von François Caussin aus dem Jahr 1885.

Anne Sophie van Riel, Bratsche

Mit 6 Jahren bekam Anne Sophie (1999) ihren ersten Geigenunterricht an der Musikschule in Gouda. 5 Jahre später begann sie ihre Ausbildung an dem Musikgymnasium („School voor Jong Talent“, Koninklijk Conservatorium Den Haag) bei Koosje van Haeringen. Daraufhin wechselte sie im Alter von 16 Jahren zur Bratsche und erhielt Unterricht bei Liesbeth Steffens. Sie trat als Solistin mit dem Orchester Musica in Den Haag und mit dem Kammerorchester Neckarsulm auf. Außerdem spielte sie im kleinen Saal des Concertgebouws, nahm an Meisterkursen bei Roger Chase, Yuko Inoué, Garfield Jackson und Pauline Sachse teil und gewann 2017 den ersten Preis im regionalen Wettbewerb “Prinses Christina”.

Sie war Stimmführerin der Bratschen im Atheneum Kammerorchester und im Niederländischen Jugendorchester. Im Sommer 2018 war sie Mitglied des Festivalorchesters Schleswig-Holstein.
Seit Oktober 2017 studiert sie bei Prof. Wolfram Christ an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau. Anne Sophie ist seit September 2020 Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Sie spielt auf einer Bratsche, gebaut von Max Möller, die von der Niederländischen Instrumentenstiftung (NMF) zu Verfügung gestellt wurde.

Susanne Szambelan, Cello

Susanne Szambelan wurde in New York geboren und wuchs in Poznan, Polen, auf.
Im Alter von 15 Jahren debütierte sie mit dem Kansas City Symphony Orchestra. Dies führte zu zahlreichen Soloauftritten in ganz Europa, unter anderem mit Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Poznan, dem Orchester Sinfonietta Cracovia und dem Philharmonischen Orchester Kaliningrad.

Im Jahr 2013 veröffentlichte sie ihr Debütalbum beim polnischen Label DUX mit dem Cellokonzert von Dvořák.

2014 zog Susanne nach Berlin, wo sie ihren Bachelor- und Master-Abschluss an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” bei Prof. Stephan Forck und Claudio Bohorquez machte.

Ihre tiefe Leidenschaft für Kammermusik führte zur Zusammenarbeit mit dem Vogler Quartett, Latica Honda-Rosenberg, Claudio Martínez Mehner und zu Auftritten mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Susanne wurde bei zahlreichen Wettbewerben wie dem Manhattan International Music Competition in New York und dem Domenico-Gabrielli-Wettbewerb in Berlin ausgezeichnet.

Alexander Arai-Swale, Kontrabass

After graduating from his Bachelor of Cello Performance in his home country of New Zealand, Alexander Arai-Swale began formally studying the double bass at the age of 21 in Melbourne at the Australian National Academy of Music (ANAM) with a fully funded scholarship. During his time in Australia, he won numerous competitions, including 1st Prize in the 2017 ANAM Concerto Competiton, where he performed as soloist with the Tasmanian Symphonie Orchestra. In 2018, he began his Masters degree at the Hochschule für Musik ‘Hanns Eisler’ Berlin with Prof. Matthew McDonald.

Within his first semester in Berlin, he won a position as akademist with the Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, and more recently – in his third semester – he won a position in the prestigious Herbert von Karajan Akademie of the Berliner Philharmoniker, where he started from the 19/20 season. He has been invited to perform in festivals such as Future highlights include his solo debut in the Philharmonie in Berlin and the Elbphilharmonie in Hamburg as a member of the Karajan academy. Alexander has been broadcast on networks such as RadioNZ, BBC, and ABC as a soloist and as a chamber musician.

Ronja Macholdt, Flöte

Ronja Macholdt (1999) begann im Alter von 11 Jahren das Flötenspiel. Als Jungstudentin erhielt sie Unterricht bei Prof. Paul Dahme an der HfMDK Frankfurt und begann 2017 ihr Bachelorstudium bei Prof. Christina Fassbender an der UDK Berlin. Seit Februar 2020 ist sie Akademistin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben wurde sie mit einem 1. Preis ausgezeichnet, so u.a. beim „International Grand Prize Virtuoso Competition Rome“, dem „Carl Schroeder Competition“, „Beethoven Bonnensis Competition“ und dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Weiterhin ist sie Preisträgerin des „Dutch International Flute Competition“.

Ronja Macholdt ist Stipendiatin der „Internationalen Musikakademie Liechtenstein“, der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „Studienstiftung des deutschen Volkes“. Nach Mitgliedschaften im Bundesjugendorchester sowie der Jungen Deutschen Philharmonie, spielte sie u.a. im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Mit ihrem Bläserquintett wird sie von „Yehudi Menuhin – Live Music Now Berlin e.V.“gefördert und konzertiert regelmäßig solistisch und kammermusikalisch, so zuletzt im Konzerthaus Berlin.

Astrid den Daas, Klarinette

Astrid den Daas (1993) erhielt mit neun Jahren ihren ersten Klarinettenunterricht an der Musikschule in den Niederlanden. Mit 16 Jahren wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik in Groningen in der Klasse von Céleste Zewald aufgenommen. Sie gewann 2013 einen 2. Preis beim Niederländischen „Prinses Christina Wettbewerb“ und erhielt danach die Möglichkeit, bei verschiedenen nationalen und internationalen Auftritten als Solistin mitzuwirken. Seit 2014 lebt und studiert sie in Deutschland und ist in verschiedenen internationalen Ensembles und Orchestern aktiv, wie zum Beispiel beim Pacific Music Festival in Japan (geleitet von Valery Gergiev), beim National Jugendorchester der Niederlande und bei der Moritzburg Festival Akademie.

Astrid absolvierte 2017 ihr Bachelorstudium bei Prof. Thomas Lindhorst an der Hochschule für Musik in Detmold. Von 2017 bis 2020 war sie als stellvertretende Soloklarinettistin beim Philharmonischen Orchester Hagen tätig. Momentan studiert Astrid Klarinette im Masterstudiengang an der HfM Detmold und hat einen Zeitvertrag als stellvertretende Soloklarinettistin bei den Bergischen Symphonikern.

Carlotta Brendel, Fagott

Die 1996 in Frankfurt a.M. geborene Fagottistin begann im Alter von 9 Jahren mit dem Fagottunterricht. 2014 nahm sie ein Jungstudium bei David Petersen an der HfM Mainz auf. Nach dem Abitur begann sie 2016 ihr Fagottstudium an der UdK Berlin in der Klasse von Prof. Eckart Hübner.

2017 erhielt sie ein Stipendium der Ad Infinitum Foundation, seit 2018 ist sie Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin und mit ihrem Bläserquintett beim „Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.“. Auch ist sie als Kammermusikerin gefragt: zuletzt konzertierte sie beim YEC Festival 2020 im Konzerthaus Berlin. Carlotta Brendel ist seit 2019 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und spielte u.a. seit 2018 als Aushilfe an der Deutschen Oper Berlin.

Im Rahmen von Meister- und Kammermusikkursen arbeitete sie u.a. mit Prof. Dag Jensen, Prof. Ole Dahl, Prof. David Tomas Realp, Albrecht Mayer, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Georg Klütsch, von denen sie wertvolle Impulse für ihre musikalische Entwicklung erhielt.

Hyun Jung Song, Oboe

Hyun Jung Song ist eine südkoreanische Oboistin, die derzeit in Berlin lebt und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Prof. Dominik Wollenweber studiert. Hyun Jung interessiert sich seit ihrer Kindheit für Musik und begann im Alter von 10 Jahren Oboe zu spielen. Nachdem ihrem Abschluss mit Auszeichnung am Kunstgymnasium erhielt sie ein Vollzeitstipendium an der Seoul National University. In den Jahren 2011 und 2015 gewann sie das “Kumho”-Stipendium und trat in Solokonzerten auf. In den Jahren 2013 und 2016 gewann sie das Stipendium von “Yamaha” für Solokonzerte. Im Jahr 2018 trat sie mit dem Heidelberger Klangforum auf, bei dem sie eine Reihe von modernen Stücken aufführte. Mit ihrem Interesse für Barockmusik spielte sie mehrmals mit dem Berliner Dom Ensemble und dem Staatstheater Cottbus mit Barockinstrument.

Pauline Zahno, Horn

Pauline Zahno (1993), in Fribourg/CH geboren und aufgewachsen, liess sich früh von der Musik begeistern und erhielt am Konservatorium Fribourg Klavier- und ab 2008 Hornunterricht. Nach ihrer Matura absolvierte sie ihren Bachelor bei Olivier Darbellay an der Haute-Ecole de Musique de Lausanne und beendete ihn 2016 mit Auszeichnung. 2018 erlangte sie Ihren musikpädagogischen Master mit dem Nebenfach Blasorchesterdirektion, an der Hochschule für Musik Basel bei Christian Lampert, wo sie nun ihr Studium im Master of Arts in Performance weiterführt. Seit 2017 ist sie Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, spielt regelmässig als Zuzügerin u.a. beim Orchestre de Chambre Fribourgeois, Symphonieorchester Basel, Ensemble Symphonique de Neuchatel, sowie bei der Geneva Camerata. Pauline spielte als Akademistin im Gstaad Festival Orchester, als Mitglied des Schleswig-Holstein Festivalorchesters und erlangte 2016 ein Stipendium der Vincent Merkle Stiftung. Verschiedene Meisterkurse u.a. mit Christian-F. Dallmann, Jörg Brückner, Marie-Louise Neuenecker, Michael Höltzel, Johannes Hinterholzer und Thomas Hauschild ergänzten ihr Studium. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie Horn am Konservatorium Freiburg (CH), dirigiert, und engagiert sich stark für den Nachwuchs (Kinderkonzerte & Educationprojekte).